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Delphinlagune

Texte der Präsentationen in der Delphinlagune im Tiergarten Nürnberg

Daten und Fakten zur Delphinlagune in ZooLex

 

Die Delphinlagune –  die Delphine schwimmen im Freien  

Mit der Delphinlagune gewann die Haltung von Delphinen und Seelöwen in Nürnberg eine neue Dimension. Als erste Freianlage in Deutschland für Delphine bietet die Lagune den Tieren die Möglichkeit Naturereignisse „live“ zu erleben. Eine qualitative Verbesserung für die Delphine und Seelöwen. Auch quantitativ hat die Delphinlagune mit größeren, auch neuen Lebensräumen für ihre Bewohner mehr zu bieten als das bisherige Delphinarium. Daraus ergeben sich weitere Möglichkeiten, den Verhaltensbedürfnissen der Tiere gerecht zu werden.

Aber auch für die Besucher entstand mit der Lagune eine ganz neue Zoolandschaft ohne Beton und Gebäuden. Dem Landschaftscharakter des Tiergartens Nürnberg entsprechend wurde die Lagune naturnah gestaltet.

Das Besondere an der Delphinlagune ist:

  • Delphine schwimmen zusammen mit Seelöwen unter freiem Himmel
  • eine naturnahe Beckenlandschaft
  • Erleben der Tiere durch eine großzügige Unterwasser-Panoramascheibe. 
  • Beobachten der Tiere von einer einmaligen in die charakteristische Landschaft eingebundenen Naturtribüne (Landschaftstribüne).
  • qualitative Verbesserung für die Tiere: Naturereignisse „live“ zu erleben, neuartige Lebensräume.
  • quantitative Verbesserung: größere Lebensräume

Aktueller Tierbesatz

Derzeit leben sieben Große Tümmler in der Delphinlagune, davon drei Wildfänge und vier zoogeborene Tiere. Alle Delphine in Nürnberg gehen auf Tiere aus den atlantischen Küstengewässern von Florida bis Kuba zurück. Auch die bereits verstorbenen oder an andere Zoos abgegebenen wildgefangenen Weibchen stammten aus den genannten atlantischen Küstengewässern. Daisy, die Mutter von Sunny und Großmutter von Nami, kam aus Küstengewässern vor Florida.

Der aktuelle Tierbesatz (Stand: Nov. 2016) besteht aus den nachstehend aufgelisteten Großen Tümmlern, die auch für Zoobesucher gut durch ihre Merkmale zu unterscheiden sind:

  • Moby (geb. etwa 1960, Wildfang in Küstengewässern Floridas, seit 1971 in Nürnberg) – Merkmal: weißer Fleck auf dem Kopf
  • Jenny (geb. etwa 1987, Wildfang in Küstengewässern Kubas, ab 1990 in Connyland, CH, seit 1991 in Nürnberg) – Merkmal: Kerbe in der rechten Oberlippe
  • Sunny (geb. 1999 in Soltau, seit 2005 in Nürnberg) – Merkmale: sehr helles Grau, deutliche Farbzeichnungen
  • Anke (geb. etwa 1983, Wildfang in Küstengewässer vor Gulfport, Golf von Mexiko, seit 1991 in Nürnberg, zwischendurch im Delphinarium Harderwijk - September 2008 – März 2012) – Merkmal: schiefer Schnabel
  • Dolly (geb. 4. August 2007 in Duisburg, seit 5.5.2014 im Tiergarten Nürnberg) - Merkmal: junges kleineres Tier mit eher rundlichem Kopf
  • Donna (geb. 17. September 2007 in Duisburg, seit 5.5.2014 im Tiergarten Nürnberg) - Merkmal: junges kleineres Tier mit schmalem, länglichen Kopf
  • Nami (geb. 31. Oktober 2014 im Tiergarten Nürnberg - Eltern: Sunny und Noah - in 2. Generation im Zoo geboren) - Merkmal: das derzeit kleinste Tier

 

Seelöwen (alle im Tiergarten Nürnberg geboren): 

  • Tiffy (geb. 12. Juni 1994)
  • Foster (geb. 10. Juni 2008)
  • Hazel (geb. 4. Juni 2009)
  • Blue (geb. 18. Juni 2009)
  • Josy (geb. 10. Juni 1998)
  • Benjamin/Ben (geb. 1. Juni 2012 in Gelsenkirchen)
  • Frieda (geb. 9. Juni 2013)

Daten und Fakten

Gesamtvolumen der Lagune: 5,4 Millionen Liter Meerwasser

  • Becken 1: 1.078,4 m3
  • Becken 2: 1.518,2 m3
  • Becken 3: 1.798,4 m3
  • Becken 4: 363,7 m3
  • Becken 5: 214,8 m3
  • Becken 6: 486,8 m3

Wassertiefe in der Lagune zwischen 0,5 und 7 Meter

Die Schlüsselmerkmale der Delphinlagune sind:

  • Eine tiergärtnerische Lösung für die Delphin- und Seelöwenhaltung, um internationale Standards langfristig zu erfüllen.
  • Eine landschaftsarchitektonisch naturnah in die Topographie des Tiergartengeländes am Schmausenbuck eingefügte Anlage,
  • die Möglichkeit für die Besucher, die Tiere in einer natürlichen Umgebung und mit einer verbesserten Unterwassereinsicht zu erleben.
  • Die Fortführung und Erweiterung von Tätigkeiten im Bereich Forschung und Artenschutz und
  • die Umsetzung eines umweltfreundlichen Technikkonzepts, bei dem Betriebskosten und energetische Aspekte besondere Berücksichtigung finden.
  • Die Einbindung in ein fortschrittliches Edukationskonzept und
  • bessere Möglichkeiten für die Delphintherapie und Forschung in diesem Bereich in Kooperation mit der Universität Würzburg und der Humboldt-Universität zu Berlin.