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Veranstaltungen im Tiergarten Nürnberg

8. Lange Nacht der Wissenschaften

Dr. Angela Gimmel, Institut für Tierernährung, Univ. Zürich, CH: Warum brauchen Große Tümmler Vitamine? Ergebnisse einer Dissertation (in Zusammenarbeit mit Dr. Katrin Baumgartner, Prof. Dr. Annette Liesegang).

Für die artgerechte Haltung von Großen Tümmlern (Tursiops truncatus) ist es unabdingbar, die Tiere art- und bedarfsgerecht zu füttern. Delphine fressen in freier Wildbahn vor allem Fisch. Ganze Fische und andere Futtertiere beinhalten grundsätzlich alles, was der Große Tümmler braucht. So ist z.B. in der Muskulatur des Fisches genügend Eiweiß für den Muskel- und Energiestoffwechsel der Meeressäuger vorhanden.

In Delphinarien werden Delphine mit Fisch, der gefangen und eingefroren wurde, ernährt. Dadurch entstehen unabdingbar Lagerungszeiten, bevor der Fisch gefüttert wird. Auch ganz wichtig vor der Fütterung ist das Auftauen der Fische. Während der Lagerung und beim Auftauen gehen Vitamine verloren, die den Delphinen gegeben werden müssen.

Gefragt wird: Mit welchen Fischarten werden Große Tümmler in Europa gefüttert? Wie lange werden die Fische jeweils gelagert? Konnte durch die Lagerung schon einen Vitamin-Abbau stattfinden? Wie und mit wie viel Vitaminen werden die Tiere versorgt?
Vortrag, 18:00 — 19:00 Uhr , Naturkundehaus 
Wissenschaftszweig: Biologie, Naturwissenschaften

http://www.nacht-der-wissenschaften.de/2017/programm/meine-nacht/

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Mag. Dr. Richard Zink, Forschungsinstitut für Wildtierkunde und Ökologie (Fiwi), Wien: Abenteuer Wildnis. Auswilderung von Habichtskäuzen & Co.

Mag. Dr. Richard Zink, Forschungsinstitut für Wildtierkunde und Ökologie (Fiwi), Wien: Abenteuer Wildnis. Auswilderung von Habichtskäuzen & Co.
Vortrag, 19:00 — 20:00 Uhr , Naturkundehaus 
Wissenschaftszweig: Biologie, Naturwissenschaften

http://www.nacht-der-wissenschaften.de/2017/programm/meine-nacht/

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Dr. Yelva Larsen, Dr. Claudia Muth, Otto-Friedrich-Universität Bamberg: Das Phänomen des unheimlichen Tals – der "uncanny valley" Effekt (Kooperationspartner: Bionicum)

Mensch oder Maschine ... manchmal sind auf dem Gebiet der Robotik die Übergänge fließend. Der Imitation sind jedoch Grenzen gesetzt: Menschenähnlich sollte ein humanoider Roboter schon sein, aber nicht zu perfekt. Der japanische Robotiker Masahiro Mori erkannte bereits in den 70er-Jahren, dass die Sympathie gegenüber Robotern ab einer bestimmten Ähnlichkeit zum Menschen plötzlich abnimmt und in Ablehnung umschlägt. Er nannte dieses Phänomen den "uncanny valley" Effekt, das unheimliche Tal. Woher kommt aber die Angst vor dem künstlichen Ich? In dem Beitrag wird der "uncanny valley" Effekt an Beispielen aus der Robotik aufgezeigt und es werden mögliche biologische und psychologische Ursachen mit den Zuhörern diskutiert.
Vortrag, 20:00 — 21:00 Uhr 
Wissenschaftszweig: Psychologie, Sozialwissenschaften

http://www.nacht-der-wissenschaften.de/2017/programm/meine-nacht/

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Prof. Dr. Stephan E. Wolf, Friedrich-Alexander Universität Erlangen Nürnberg: Perlmutt – ein Schutzschild aus dem 3D Drucker der Natur (Kooperationspartner: Bionicum)

Muscheln bauen ihre Behausungen überwiegend aus Perlmutt. So schillert die Muschel nicht nur schön bunt, sie ist zudem eisenhart und schützt das Weichtier zuverlässig vor gefräßigen Feinden. Die Mischung macht´s: Perlmutt besteht aus an sich brüchigen Kalkschichten, die mit einer Art Bio-Mörtel zusammengehalten werden. Kleine Brüche werden sofort verklebt. Doch wie bringt ein Tier im kalten Salzwasser dieses Hochleistungsmaterial zustande? Neue Befunde überraschen: Der natürliche Prozess ist vergleichbar mit dem eines 3D-Druckers im Nanobereich. Können wir von schillernden Häusern aus Perlmutt träumen?
Vortrag, 21:00 — 22:00 Uhr 
Wissenschaftszweig: Biologie, Naturwissenschaften

http://www.nacht-der-wissenschaften.de/2017/programm/meine-nacht/

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Dr. Federica Amici, Max-Planck-Institut für Evolutionäre Anthropologie, Leipzig: Kognitive Anpassung von Tierarten an das Sozialverhalten und ökologischen Faktoren

Dr. Federica Amici, Max Planck Institut für Evolutionäre Anthropologie, Leipzig: Kognitive Anpassung von Tierarten an das Sozialverhalten und ökologischen Faktoren
Vortrag, 22:00 — 23:00 Uhr , Naturkundehaus 
Wissenschaftszweig: Biologie, Naturwissenschaften

http://www.nacht-der-wissenschaften.de/2017/programm/meine-nacht/

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Isabella Bittner (Institut für Zoologie, Friedrich-Alexander-Universität Erlangen Nürnberg): Verhaltensbeobachtungen an den Panzernashörnern im Tiergarten Nürnberg

Seit 1989 werden im Tiergarten erfolgreich Panzernashörner gehalten und gezüchtet.

Sanjai, der am 1. März 2017 geboren wurde, ist das vierte Jungtier. Um die Haltungsbedingungen für die Nashörner weiter zu verbessern, werden Verhaltensbeobachtungen zur Gehegenutzung und Aktivität der Tiere sowie zur Entwicklung des Jungtiers durchgeführt. In ihrem Vortrag stellt Isabella Bittner die Tiere vor und gibt einen Einblick in verschiedene Arbeiten an und mit den Panzernashörnern.
Vortrag, 23:00 — 00:00 Uhr 
Wissenschaftszweig: Biologie, Naturwissenschaften

http://www.nacht-der-wissenschaften.de/2017/programm/meine-nacht/

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Dr. Lorenzo von Fersen, Kurator für Forschung und Artenschutz, Tiergarten Nürnberg und 1. Vorsitzender von Yaqu Pacha: Neue Methoden und Technologien in der Verhaltensforschung

Dr. Lorenzo von Fersen, Kurator für Forschung und Artenschutz, Tiergarten Nürnberg und 1. Vorsitzender von Yaqu Pacha: Neue Methoden und Technologien in der Verhaltensforschung
Vortrag, 00:00 — 01:00 Uhr , Naturkundehaus
Wissenschaftszweig: Biologie, Naturwissenschaften

http://www.nacht-der-wissenschaften.de/2017/programm/meine-nacht/