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Tiere von A-Z

Ural- oder Habichtskauz

(engl: Ural Owl)

Nürnberg als Vorreiter

Die weltweit erste Nachzucht des Uralkauzes in menschlicher Obhut konnte der Tiergarten Nürnberg im Jahr 1965 für sich verbuchen. Der Tiergarten gibt regelmäßig Nachzuchten zur Bestandsstützung in den Nationalpark Bayerischer Wald und nach Osterreich ab.

Wer ruft denn da?

Der Reviergesang des Uralkauzes ist sehr eindrucksvoll. Er besteht aus einer Folge von huh-Rufen, die noch in weiter Entfernung zu hören sind. Der Uralkauz wird übrigens auch Schlagkauz genannt, da er seine Jungtiere vehement verteidigt.

Ural- oder Habichtkauz
Verbreitungsgebiet: Ural- oder Habichtkauz
Verbreitungsgebiet: Ural- oder Habichtkauz
Wissenschaftl. Name Strix uralensis
Ordnung Eulenartige
Familie Eulen
Größe bis 60 cm
Gewicht ♂ bis 950 g, ♀ bis 1200 g
Fortpflanzung 3-4 Eier, Brutdauer ca. 28 Tage, max. Alter im Zoo: 30 J.
Verbreitung Eurasien
Lebensraum lockere Mischwälder
Nahrung Kleinvögel, Mäuse, Frösche, Insekten
Bestand nicht mehr gefährdet

Aktuelles

Abenteuer Wildnis für junge Uralkäuze

Auch in diesem Jahr geht der Nachwuchs der Uralkäuze des Tiergartens der Stadt Nürnberg wieder in das Wiederansiedelungsprojekt nach Österreich. Die vier Jungeulen, die am 23. März, 26. März, 2. April und 4. April 2017 geschlüpft sind, werden Mitte Juni den Tiergarten verlassen und vor Ort in Auswilderungsvolieren gesetzt. Bis dahin sind die flauschigen jungen Vögel noch im Tiergarten zu sehen. Das Zuchtpaar des Tiergartens hat seit 2003 insgesamt 32 Jungtiere erfolgreich aufgezogen und gehört damit zu den erfolgreichsten Paaren, die je registriert wurden.

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