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Kulan

(engl: Kulan)

Half-and-half

Kulans are a subspecies of the Asian wild ass. They are a cross between horse and donkey. Their sounds are a mixture of horse neighs and donkey cries. These shy animals are extremely frugal. They cope very well with the scarce food supply in their natural habitat.

Male protective instincts

Kulans live in small family herds of up to 20 animals. Most of them are wandering mares led by a leader. This stallion defends his herd in danger and against rivals. He uses his hooves and teeth as weapons.


Kulan
Verbreitungsgebiet: Kulan
Verbreitungsgebiet: Kulan
Scientific Surname Equus hemionus kulan
Order Perissodactyla
Family Horses
Size shoulder heigth 1,2-1,5 m
Weight 200-300 kg
Reproduction gestation period 11 month, 1 subadult
Distribution Asia
Habitat rock desert, semi-desert
Food Grasses, Branches, Bark
Livestock endangered

News

Nachwuchs bei den Kulanen

Am heutigen Dienstagmorgen, 26. Mai 2020, wurden die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Tiergartens der Stadt Nürnberg zu Dienstbeginn freudig überrascht. In der Gruppe der Kulane, einer Halbeselart, die mit drei Kamelstuten zusammen auf einer Anlage lebt, entdeckten sie ein in der Nacht geborenes Fohlen. Offensichtlich hatten bis dahin selbst die Trampeltiere die Geburt nicht bemerkt. Die anwesenden Menschen konnten den ersten Kontakt gut beobachten. Die achtjährige Kulan-Stute Lea schirmte ihr Fohlen gekonnt gegen die neugierigen Trampeltiere ab. Schon nach wenigen Minuten kehrte wieder Ruhe bei den Tieren ein.

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Tiergarten unterstützt Auswilderung von Wildeseln

Seit einigen Tagen leben wieder Kulane in der zentralkasachischen Steppe. Die ersten Wildesel kamen durch ein Wiederansiedlungsprojekt, das der Tiergarten der Stadt Nürnberg wesentlich unterstützt, in die Eingewöhnungsgehege. Am 24. Oktober 2017 wurden die ersten neun Tiere in das staatliche Naturreservat Altyn Dala gebracht. Zuvor waren die Kulane 1 200 Kilometer weit mit dem Helikopter vom Nationalpark „Altyn Emel“ im Südwesten des Landes nach Zentralkasachstan geflogen worden. Im kommenden Frühjahr werden die Tiere in die Weiten der Steppe entlassen. Ziel dieses mehrjährigen Projekts ist die Vervollständigung des Steppenökosystems durch große Pflanzenfresser, wie sie einst hier gelebt haben.

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