Tiergarten öffnet am morgigen Mittwoch
Nachdem der Tiergarten Nürnberg am Montag und Dienstag, 26. und 27. Januar 2026, witterungsbedingt geschlossen bleiben musste, kann er am morgigen…
Nachdem der Tiergarten Nürnberg am Montag und Dienstag, 26. und 27. Januar 2026, witterungsbedingt geschlossen bleiben musste, kann er am morgigen…
Die witterungsbedingte Schließung des Tiergartens am heutigen Montag, 26. Januar 2026, bleibt auch am morgigen Dienstag, 27. Januar, bestehen. Grund…
Er schleicht lautlos durch die Wälder, bleibt meist im Verborgenen und zählt mit seinen Pinselohren zu den eindrucksvollsten Raubtieren Europas: der…
Vorweihnachtliche Stimmung im Tiergarten Nürnberg: An drei Adventswochenenden erwartet Besucherinnen und Besucher ein stimmungsvolles Programm mit…
Seit Mittwoch, 21. Januar 2009, gibt es im Tiergarten Nürnberg wieder Nachwuchs bei den Seekühen. Das gesunde Jungtier der Karibik- Nagelmanatis maß bei der Geburt rund 120 Zentimeter und wog Schätzungen zufolge rund 25 Kilogramm.
Das Jungtier wird derzeit von Tierpflegern mit der Flasche gefüttert, da es noch nicht bei seiner Mutter Mara (geboren am 26. Februar 1994 im Tiergarten Nürnberg) zu trinken begonnen hat. Manatis reagieren sehr empfindlich auf Veränderungen. Daher bleibt das Tropenhaus geschlossen, bis sich zwischen dem Jungtier und seiner Mutter eine stabile Beziehung entwickelt hat. In der Regel bringt eine Seekuh nach einer Tragzeit von zwölf Monaten ein einziges Junges zur Welt und säugt es ein bis zwei Jahre.
Tiergartendirektor Dr. Dag Encke freut sich: „Mit der Geburt des jüngsten Nachwuchses geht die erfolgreiche Seekuhzucht in Nürnberg nach einer Pause von fünfeinhalb Jahren weiter.“ Von den bereits 15 im Tiergarten Nürnberg aufgewachsenen Manatis leben heute zwölf Tiere in Berlin, Beauval (Frankreich), Arnheim (Niederlande) und sogar in Japan und Singapur. Wegen der guten Zuchterfahrungen wurde dem Tiergarten Nürnberg das Europäische Erhaltungsprogramm (EEP) für Seekühe übertragen.
Manatis gehören zu den bedrohten Tierarten, da ihr Lebensraum in den Küstengebieten von Menschenhand zerstört wird. Eine große Gefahr geht unter anderem von Schiffsschrauben aus, die die Tiere zum Teil schwer verletzen.
Tierbestand (Änderungen)
