Neues Führungsangebot: Im Zootouren-Mobil den Tiergarten entdecken
Ab September 2026 gibt es eine ganz neue Möglichkeit, den Tiergarten der Stadt Nürnberg und seine Bewohner kennenzulernen: Auf einer Fahrt im…
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Der Verein Mobiles Kino e. V. gastiert auch in diesem Sommer wieder mit einem Open-Air-Programm im Tiergarten. In Nachbarschaft zu Steinbockanlage und…
Am Sonntag, 21. Juni 2026, feiert der Tiergarten Nürnberg ein besonderes Jubiläum: 40 Jahre Zoopädagogik. Zu diesem Anlass erwartet Besucherinnen und…
Zum Internationalen Tag der biologischen Vielfalt lädt der Tiergarten Nürnberg am Sonntag, 24. Mai 2026, zu einem Artenschutztag ein. In Kurzvorträgen…
Es gibt viele Namen, die den Afrikanischen Büffel bezeichnen. Die alte Bezeichnung „Kaffernbüffel“ trägt den Namensbestandteil „Kaffer“ in sich, eine abfällige und rassistische Bezeichnung von Weißen für Schwarze. Sie ist aber z. T. noch heute gebräuchlich. Auch im wissenschaftlichen Syncerus caffer ist die Bezeichnung festgeschrieben und kann, da durch den Erstbeschreiber vergeben, laut internationaler Regeln der biologischen Namensgebung nicht mehr geändert werden.
Kaffernbüffel gehören zu den imposantesten Tiergestalten Afrikas, wobei
die Bullen, deren Hörner in der Kopfmitte aneinanderstoßen, ein Gewicht
bis zu 900 kg erreichen können. Sie leben in Savannen und Wäldern
östlich und südlich des Kongo-Regenwaldgebietes, jedoch nicht im
eigentlichen Südafrika.
Obwohl sie in ihrer Heimat nicht bedroht sind und während der
Wanderungen Herden mit bis zu 2000 Individuen bilden können, sind sie
in europäischen Zoos nicht häufig zu beobachten. Nur in 12 Zoos, drei
davon in Deutschland, leben etwa 70 Individuen. Mit dem aktuellen
Nachwuchs von diesem Jahr ist die Herde auf sieben Tiere
angewachsen. Die Mutter heißt „Kianga“, geboren am 04.08.2006 im
Tiergarten und der Vater „Urbalo“ kam am 11.04.2006 aus Dvur Kralove,
Tschechien, wo er am 18.11.2004 geboren wurde.
Tierbestand (Änderungen) Aktuelles Pressemitteilungen Erstellt von Dr. Nicola A. Mögel
