Löwenjungtier wegen schwerer Verletzung leider eingeschläfert
Wegen einer schweren Verletzung musste der Tiergarten Nürnberg am 8. Juli 2026 leider eines seiner vier Löwenjungtiere einschläfern.
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Am Sonntag, 21. Juni 2026, feiert der Tiergarten Nürnberg ein besonderes Jubiläum: 40 Jahre Zoopädagogik. Zu diesem Anlass erwartet Besucherinnen und…
Zum Internationalen Tag der biologischen Vielfalt lädt der Tiergarten Nürnberg am Sonntag, 24. Mai 2026, zu einem Artenschutztag ein. In Kurzvorträgen…
Im Tiergarten der Stadt Nürnberg gibt es Nachwuchs bei den Somali-Wildeseln. Am 5. Juli 2018 brachte die 21-jährige Stute Sissi das männliche Jungtier Franzel zur Welt.
Afrikanische Wildesel (Equus africanus) werden von der Weltnaturschutzunion (IUCN) als „vom Aussterben bedrohte“ (critically endangered) Tierart eingestuft. Die Afrikanischen Wildesel, wie der Somali-Wildesel, der Nubische Wildesel und der Nordafrikanische Wildesel gelten als die Stammformen unseres Hausesels. Von den Somalischen und den Nubischen Wildesel leben in der Natur heute weniger als 200 Individuen und sind damit unmittelbar vom Aussterben bedroht. In den frühen 70er Jahren, als diese Art in Afrika bereits bedroht war, kamen fünf Somalische Wildesel nach Basel, Schweiz und weitere zwölf nach Hai-Bar, Israel. Dank gezielter Zucht stieg der Bestand von neun Gründertieren auf 25 Tiere Ende 1980 und auf 87 Individuen Ende 2000. Zum Jahresende 2017 lebten allein im Europäischen ex-situ Programm (EEP) 201 Somali-Wildesel in 37 Zoos. Weltweit sind es 290 (120 Hengste und 170 Stuten) in 57 Zoos.
Damit spielen auch bei dieser Tierart die Zoos eine entscheidende Rolle beim Überleben der Somalischen Unterart und es besteht eine gute Basis für Wiederansiedelungen, sobald in ihrer afrikanischen Heimat der Schutz der Esel in der Wildnis gesichert ist.
Das Rekordalter von über 31 Jahren hält nach wie vor die Somalische Wildeselstute Zamora, die 2008 in Nürnberg gestorben ist. Im Tiergarten Nürnberg wurden seit 1983 insgesamt 17 Hengste und drei Stuten geboren. Warum im Tiergarten fast nur Hengste geboren werden, ist noch unbekannt. Um den stark begrenzten Platz in den Zoos optimal zu nutzen, begann der Tiergarten 2002 auch mit der Verfütterung von Hengsten. Der Junghengst von 2017 wird bald in eine Männergruppe des EEP wechseln können.
Tierbestand (Änderungen) Aktuelles Pressemitteilungen Erstellt von Nicola A. Mögel
