Nachwuchs bei den Luchsen im Tiergarten
Bei den Karpatenluchsen, einer Unterart des Eurasischen Luchses, im Tiergarten Nürnberg gibt es Nachwuchs: Weibchen Desari hat vor wenigen Wochen zwei…
Bei den Karpatenluchsen, einer Unterart des Eurasischen Luchses, im Tiergarten Nürnberg gibt es Nachwuchs: Weibchen Desari hat vor wenigen Wochen zwei…
Ein Oktopus, der mühelos ein Schraubglas öffnet, Ameisen, die architektonische Meisterwerke vollbringen, oder Paviane, die flexibel auf kurzfristige…
Zum Internationalen Tag der biologischen Vielfalt lädt der Tiergarten Nürnberg am Sonntag, 24. Mai 2026, zu einem Artenschutztag ein. In Kurzvorträgen…
Tierische Elternrollen im Fokus: Zum Muttertag am Sonntag, 10. Mai, und zum Vatertag am Donnerstag, 14. Mai 2026, bietet der Tiergarten Nürnberg zwei…
Im Tiergarten der Stadt Nürnberg gibt es Nachwuchs bei den Amazonas- Enten (Amazonetta brasiliensis) im Manatihaus. Vor knapp drei Wochen, am 20. Juli 2018, schlüpften fünf Küken. Das im Tiergarten Nürnberg gehaltene Entenpaar kam vor zwei Jahren, am 22. August 2016, aus dem Zoo Leipzig nach Nürnberg.
Die ursprünglich aus Südamerika stammende Vogelart, die zur Familie der Entenvögel (Anatidae) gehört, wird bereits seit dem 19. Jahrhundert in europäischen Zoos gehalten. Bei den eher unscheinbar aussehenden Amazonas-Enten erweist sich der Erpel als ein farbenprächtiger, blauer Vogel, wenn er die Flügel ausbreitet. Gut zu erkennen sind die Erpel auch an ihrem roten Schnabel.
Derzeit ist das Geschlecht der fünf Küken noch unbestimmt, aber ab einem Alter von einem Monat werden die Geschlechtsunterschiede sichtbar: Der Schnabel der männlichen Jungvögel nimmt dann eine rötliche Färbung an.
Das Elternpaar der kleinen Amazonas-Enten zieht zum ersten Mal Nachwuchs groß. Das Weibchen schlüpfte im Juli 2013, das Männchen im Juli 2015. In der freien Natur haben Amazonas-Enten eine Lebenserwartung von etwa zehn Jahren, im Zoo von mehr als 20 Jahren.
Die Amazonas-Enten leben überwiegend an Tümpeln und kleinen Seen in dicht bewaldeten Gebieten. Sie wurden 2016 in die Rote Liste der Weltnaturschutzorganisation (IUCN) aufgenommen, wurden jedoch als „least concern (LC)“, also als „nicht gefährdet“, eingestuft.
Tierbestand (Änderungen) Aktuelles Pressemitteilungen Erstellt von Nicola A. Mögel
