Przewalski-Pferd aus dem Tiergarten zur Auswilderung in Kasachstan
Ein Nürnberger Przewalski-Pferd (Equus przewalski) trägt künftig zum Erhalt der kasachischen Steppe bei: Die Stute aus dem Tiergarten der Stadt…
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Die rund 1.300 Quadratmeter große Außenanlage für die Gorillas im Tiergarten der Stadt Nürnberg wurde technisch umgestaltet und modernisiert. Das große Außengeheges aus den 1990ern Jahren entsprach nicht mehr den heutigen Sicherheitsstandards. Der Wassergraben, der die Affen von den Besucherinnen und Besuchern trennt, wurde aus Sicherheitsgründen vergrößert. Zur Sicherheit der im Tiergarten gehaltenen Flachlandgorillas und der Magots (Berberaffen) wurde eine bepflanzte Flachwasserzone mit Absturzsicherung angelegt. So soll verhindert werden, dass die Tiere versehentlich in tiefes Wasser geraten.
Gorillas können, wie alle Menschenaffen, nicht schwimmen. Im Rahmen der Neugestaltung wurde ein Teil des Geheges abgetrennt, da sich hier bei Konflikten eine für die unterlegenen Tiere gefährliche Sackgasse ergeben hätte. Dieser Gehegeteil wurde im Rahmen derselben Baumaßnahme für eine neue Tierart im Tiergarten Nürnberg umgebaut. Dort leben nun die ebenfalls aus Afrika stammenden Löffelhunde.
Die neugestaltete Gorillaanlage verfügt wieder auch über einen Bachlauf mit einem Wasserfall. Der Wasserlauf verbindet die Wasserbecken an beiden Seiten des Geheges. Außerdem führt er das Wasser im Kreis und reichert es so mit Sauerstoff an, um das „Umkippen“ des Gewässers zu verhindern.
Neben technischen Änderungen und neuen Strukturelementen erhielt die Anlage einen neuen Kletterwald aus Robinienholz. Diese Holzart wurde gewählt, da sie aufgrund ihrer natürlichen Eigenschaften auch ohne Holzschutzmittel viele Jahre Bestand haben wird.
Außerdem wurde die Anlage neu bepflanzt. Dabei wurden bewusst auch exotische Pflanzen verwendet, die den Eindruck von immergrünen Regenwäldern vermitteln können. So soll die Anlage in der Vegetationszeit den Gorillas einen möglichst grünen und dichten Lebensraum bieten, so wie man ihn auch in ihrem zentralafrikanischem Herkunftsgebiet finden kann.
Durch die Bepflanzung, die alten Bäume mit Kletterseilen im Gehege und die leichte Tallage bieten sich den Tieren zahlreiche Möglichkeiten, sich auf verschiedenen Ebenen zu bewegen und bei Bedarf aus dem Weg gehen zu können.
Aktuelles Pressemitteilungen Erstellt von Nicola A. Mögel
