Löwenjungtier wegen schwerer Verletzung leider eingeschläfert
Wegen einer schweren Verletzung musste der Tiergarten Nürnberg am 8. Juli 2026 leider eines seiner vier Löwenjungtiere einschläfern.
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Am Freitag, 19. Juni 2020, hat der Tiergarten der Stadt Nürnberg zwei junge Habichtskäuze in das Habichtskauz-Wiederansiedelungsprojekt des Vereins für Landschaftspflege und Artenschutz in Bayern e.V. (VLAB) im Naturpark Steinwald in der Oberpfalz abgegeben. Seit 2016 führt der VLAB ein Wiederansiedelungsprojekt im Nordosten Bayerns durch. Bereits 2017 wurden dort die ersten in zoologischen Einrichtungen geschlüpften Habichtskäuze ausgewildert. Die Jungkäuze aus dem Tiergarten und anderen Zoos, unter anderem aus dem Opel-Zoo in Kronberg, verbleiben zunächst noch einige Zeit in Eingewöhnungsvolieren im Wald, von wo sie dann direkt in die Freiheit entlassen werden.
1965 gab es weltweit die erste Nachzucht von Habichtskäuzen, auch Uralkäuze genannt, in menschlicher Obhut im Tiergarten Nürnberg. 55 Jahre nach der Welterstnachzucht ist es „besonders erfreulich, dass wir uns im Jubiläumsjahr an einem weiteren Auswilderungsprojekt engagieren können“, sagt Jörg Beckmann, stellvertretender zoologischer Leiter im Tiergarten Nürnberg. Mit der diesjährigen Auswilderung beteiligt sich nun auch der Tiergarten mit seinen Nachzuchten an der Auswilderung des Habichtskauzes in der Metropolregion Nürnberg.
Allein im Zeitraum von 2003 bis 2020 wurden vom Nürnberger Brutpaar 38 Jungkäuze aufgezogen. Fünf dieser Tiere wurden an ein Zuchtnetzwerk abgegeben, während 33 weitere an Wiederansiedlungsprojekte in Deutschland und Österreich gingen.
Weitere Informationen über das Engagement des Tiergartens Nürnberg im
Artenschutz für Habichtskäuze finden sich auf der gemeinsamen Internetplattform Forschen-Handeln-Erhalten des Tiergartens Nürnberg, der Artenschutzgesellschaft Yaqu Pacha e.V. und des Vereins der Tiergartenfreunde Nürnberg e.V. unter www.forschen-handeln-erhalten.de/auswilderung-uralkauz/
Tierbestand (Änderungen) Aktuelles Pressemitteilungen Erstellt von Nicola A. Mögel
