Löwenjungtier wegen schwerer Verletzung leider eingeschläfert
Wegen einer schweren Verletzung musste der Tiergarten Nürnberg am 8. Juli 2026 leider eines seiner vier Löwenjungtiere einschläfern.
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Regelmäßig ziehen freifliegende Weißstörche ihren Nachwuchs im Tiergarten der Stadt Nürnberg groß oder sind auf dem Zoogelände zu beobachten. So auch 1996, als im August im Tiergarten ein nestjunges Männchen mit dem Ring DFN A776 markiert wurde. Dieser Storch wurde in diesem Juni in Ziethenhof, Süptitz Dreiheide in Nordsachsen gesichtet und fotografiert. Der Storch hat seit 2000 insgesamt beeindruckende 38 Junge mit seinen Partnerinnen aufgezogen.
Neben dem Beringen von wilden Störchen auf dem eigenen Gelände engagiert sich der Tiergarten auch als Auffangstation für diese Tiere. Bei Bedarf werden hier aufgefundene Jungstörche aufgezogen, bis sie, ebenfalls mit einem Ring markiert, wieder ausgewildert werden können. Auch 2020 hat der Tiergarten so mehreren Störchen eine zweite Chance geboten. Drei junge Störche werden jedoch den Winter über auf dem tiergarteneigenen Gut Mittelbüg gepflegt, um sie wieder fit für die Natur zu machen.
Der Bestand an Weißstörchen nahm in Deutschland bis zum Ende der 1980er Jahre stetig ab. Von 9 000 Weißstorchenpaaren in den 1930er Jahren lebten auf dem Gebiet der Bundesrepublik Deutschland 1988 noch knapp 3 000 Brutpaare. Seitdem konnte sich durch das Engagement vieler Menschen der Storchenbestand wieder langsam erholen. 2017 wurden bundesweit knapp 6 800 Brutpaare gezählt.
Der Tiergarten Nürnberg beringt seit Jahrzehnten Weißstörche. 2016 wurde in Kirchensittenbach-Aspertshofen im Kreis Nürnberger Land der Storch A737 beobachtet, der 1992 im Tiergarten aufgenommen, medizinisch untersucht, gesund gepflegt und beringt wurde.
In der Ausgabe Nummer 1/2016 der Vereinszeitschrift „manati“ findet sich
unter der Überschrift „Was machen eigentlich BB986 und A862?“ eine
weitere Storchengeschichte aus dem Tiergarten Nürnberg (Seite 37).
Aktuelles Pressemitteilungen Erstellt von Nicola A. Mögel
