Vortragsreihe im Tiergarten startet wieder
Wie trägt der Tiergarten zum Erhalt der gefährdeten Harpyie bei? Warum sind Nashörner immer stärker bedroht? Und welche Entwicklungsstrategien…
Die Bartagame verdankt ihren Namen einer großen, mit spitzen Stacheln besetzten Kinnfalte. Bei Gefahr öffnet sie ihr Maul, wodurch diese Falte an einen Bart erinnert. Trotz dieses Drohens sind Bartagamen nicht gefährlich, zeigen sogar in der Wildbahn wenig scheu vor Menschen. Diese Eigenschaft hat sie zu beliebten Heimtieren werden lassen.
Die beiden gezeigten Bartagamen wurden ausgesetzt und kommen augenscheinlich aus schlechter Haltung, da ihre Schwänze abgebrochen sind.
Auch für Bartagamen gilt deshalb: Erst informieren, dann ins Haus holen!
| Wissenschaftl. Name | Pogona barbata |
|---|---|
| Ordnung | Schuppenkriechtiere |
| Familie | Agamen |
| Größe | Gesamtlänge mit Schwanz 60 cm |
| Gewicht | ca. 250 g - 500 g |
| Fortpflanzung | ca. 8 - 27 Eier |
| Verbreitung | Australien |
| Lebensraum | Halbwüsten , mit Baum und Buschbestand |
| Nahrung | Insekten , vereinzelt pflanzliche Kost |
| Bestand | gesichert |
| Lebensdauer | ca. 15 Jahre |
Im Tiergarten der Stadt Nürnberg bereichern Bartagamen (Pogona vitticeps) den Zooschulunterricht und sind ein fester Bestandteil der Arbeit der Zoopädagogen. Die Bartagamen haben ein friedliches, ruhiges Wesen und lassen sich gut auch „hautnah“ zeigen. Die Reptilien sind im neugebauten Großterrarium im Naturkundehaus im Tiergarten zu Hause. Für Zoopädagoge Christian Dienemann sind die drei Bartagamen im Tiergarten „echte Sympathieträger“.
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