Nachwuchs bei den Luchsen im Tiergarten
Bei den Karpatenluchsen, einer Unterart des Eurasischen Luchses, im Tiergarten Nürnberg gibt es Nachwuchs: Weibchen Desari hat vor wenigen Wochen zwei…
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Ein Oktopus, der mühelos ein Schraubglas öffnet, Ameisen, die architektonische Meisterwerke vollbringen, oder Paviane, die flexibel auf kurzfristige…
Zum Internationalen Tag der biologischen Vielfalt lädt der Tiergarten Nürnberg am Sonntag, 24. Mai 2026, zu einem Artenschutztag ein. In Kurzvorträgen…
Tierische Elternrollen im Fokus: Zum Muttertag am Sonntag, 10. Mai, und zum Vatertag am Donnerstag, 14. Mai 2026, bietet der Tiergarten Nürnberg zwei…
Im nächsten Tiergartenvortrag am Donnerstag, 18. Januar 2018, um 19.30 Uhr im Naturkundehaus des Tiergartens der Stadt Nürnberg berichtet Prof. Dr. Heike Feldhaar über die Ökologie der Mistkäfer. Dabei erläutert die Professorin für Populationsökologie der Tiere an der Universität Bayreuth, warum Menschen seit Jahrtausenden von Mistkäfern fasziniert sind. Der Eintritt zum Vortrag ist frei.
Prof. Dr. Heike Feldhaar beschäftigt sich als Lehrstuhlinhaberin der Tierökologie I zum einen mit den Wechselwirkungen einer Population einer Tierart mit anderen Populationen dieser oder einer anderen Art und untersucht zum anderen die Wechselwirkung einer Population mit ihrer Umwelt. Mistkäfer sind ökologisch eine sehr wichtige Gruppe, die durch ihre Grabtätigkeit zur Bodendurchmischung beiträgt. Zugleich sorgen Mistkäfer auch dafür, dass der treibhausgasemittierende Dung schnell von der Erdoberfläche verschwindet, der Boden gedüngt wird und Parasiten, die über Dung weitergegeben werden, eingedämmt werden.
Mistkäfer haben Menschen seit Jahrtausenden fasziniert. Im alten Ägypten wurden Skarabäen als Glücksbringer verehrt und wertvolle Amulette in Form von Skarabäen aus Stein geformt. Im 19. Jahrhundert beschrieb der französische Naturwissenschaftler Jean-Henri Fabre das Brutpflegeverhalten der Käfer: „Die Käfer formen Kugeln aus Dung, rollen diese fort und vergraben sie. Die Dungkugel dient als Nahrung für den Nachwuchs.“ Der britische Naturforscher Charles Darwin war fasziniert von den großen Hörnern, die die Männchen einiger Arten tragen, und deren Funktion bei der Partnerwahl der Käfer.
Aktuelles Pressemitteilungen Erstellt von Nicola A. Mögel
