Löwenjungtier wegen schwerer Verletzung leider eingeschläfert
Wegen einer schweren Verletzung musste der Tiergarten Nürnberg am 8. Juli 2026 leider eines seiner vier Löwenjungtiere einschläfern.
Wegen einer schweren Verletzung musste der Tiergarten Nürnberg am 8. Juli 2026 leider eines seiner vier Löwenjungtiere einschläfern.
Der Tiergarten Nürnberg hat die Heuernte abgeschlossen: Auf Gut Mittelbüg, seiner Außenstelle mit biozertifizierter Landwirtschaft, produziert er…
Am Sonntag, 21. Juni 2026, feiert der Tiergarten Nürnberg ein besonderes Jubiläum: 40 Jahre Zoopädagogik. Zu diesem Anlass erwartet Besucherinnen und…
Zum Internationalen Tag der biologischen Vielfalt lädt der Tiergarten Nürnberg am Sonntag, 24. Mai 2026, zu einem Artenschutztag ein. In Kurzvorträgen…
Über das Leben von Wanderfalken in der Großstadt berichtet Dr. Gerhard Rietschel, Naturschutzbeauftragter für den Stadtkreis Mannheim, in seinem Vortrag am Donnerstag, 11. April 2019, um 19.30 Uhr im Naturkundehaus des Tiergartens der Stadt Nürnberg. Der Eintritt zum Vortrag ist frei.
Wanderfalken galten Ende der 1970er Jahren in Deutschland als fast ausgestorben. In der Bundesrepublik Deutschland gingen die Bestände bis auf wenige Paare zurück, in der DDR verschwand der Wanderfalke gänzlich. Den großen Falken wurde der umfassende Einsatz des Insektizids Dichlordiphenyltrichlorethan (DDT) zum Verhängnis. Immer mehr DDT führte dazu, dass die Eierschalen der Wanderfalken immer dünner wurden. Nach dem Verbot von DDT ab Anfang der 1970er Jahre in allen westlichen Industriestaaten erholten sich die Bestände des Wanderfalken zusehends. Heute leben die Greifvögel, auch unterstützt durch geeignete Nisthilfen, sogar in Städten. Sie brüten dort in Fernmeldetürmen, Brücken, Kirchtürmen und anderen hohen Gebäuden.
In Nürnberg ist derzeit wieder die Aufzucht eines Wanderfalkenpaars, das im obersten Bereich des Sinwellturms zu Hause ist, über eine Webcam der Regierung von Mittelfranken live zu beobachten unter www.lebensraum-burg.de/Wanderfalke/Webcam.
Dr. Gerhard Rietschel, Zoologe im Ruhestand, leitete bis 2004 die Naturkundeabteilung der Reiss-Engelhorn-Museen in Mannheim. Er präsentierte dort über 30 Ausstellungen aus Fauna und Flora. Als Berater für die Naturschutzbehörde in Mannheim war Rietschel die treibende Kraft bei der Ausweisung von Naturschutzgebieten seiner Heimatstadt. Bis heute berät er als Naturschutzexperte die Verwaltung und den Forst.
Der Vortrag von Gerhard Rietschel ersetzt den im Programm stehenden Vortrag von Wolfram Rietschel „Menschenaffenkinder als Patienten“.
Aktuelles Pressemitteilungen Erstellt von Nicola A. Mögel
