Aktion in den Herbstferien für Kinder und Jugendliche
Mit einer großen Herbstferienaktion lädt der Tiergarten Nürnberg Familien ein, gemeinsame Zeit in der Natur zu verbringen: Vom 31.Oktober bis zum 8.…
Mit einer großen Herbstferienaktion lädt der Tiergarten Nürnberg Familien ein, gemeinsame Zeit in der Natur zu verbringen: Vom 31.Oktober bis zum 8.…
Artenschutz-Expertinnen und Experten des Tiergartens der Stadt Nürnberg begleiten die Gäste durch einen außergewöhnlichen Abend, der neben einem…
Mit einer großen Herbstferienaktion lädt der Tiergarten Nürnberg Familien ein, gemeinsame Zeit in der Natur zu verbringen: Vom 31.Oktober bis zum 8.…
Artenschutz-Expertinnen und Experten des Tiergartens der Stadt Nürnberg begleiten die Gäste durch einen außergewöhnlichen Abend, der neben einem…
Am späten Nachmittag beobachteten Tiergartenmitarbeitende, wie Löwenkater Kiron das Jungtier kurz im Bereich der Hüfte gebissen hat. Dabei zeigte er keine ungewöhnliche Aggression, sondern das für ihn übliche, disziplinierende Verhalten gegenüber seinem Nachwuchs. Dieses Verhalten dient einerseits dazu, die Jungtiere vor möglichen Gefahren zu schützen, andererseits dazu, ihnen die Sozialregeln des Rudels zu vermitteln. Dabei verletzte er das Jungtier aber offenbar so unglücklich, dass es anschließend seine Hinterläufe nicht mehr bewegen konnte. Offensichtlich handelte es sich um einen Unfall.
Den Tiergartenmitarbeitenden gelang es im Anschluss, Kater Kiron, die Mutter Aarany und die drei anderen Jungtiere von dem verletzten Tier zu trennen, sodass sie es in Narkose legen, untersuchen und röntgen konnten. Dabei stellten sie eine Schädigung der Wirbelsäule fest, die eine vollständige Lähmung der Hinterbeine zur Folge hatte. Wegen dieser schweren, nicht behandelbaren Verletzung entschieden sie, das Jungtier einzuschläfern. Nachdem alle Rudelmitglieder die Möglichkeit hatten, das tote Jungtier zu sehen und zu riechen, zeigten sie normales Verhalten und Zusammenhalt, das Rudel ist nun wieder gemeinsam auf der Anlage.
Da Mitarbeitende den Vorfall beobachtet und sofort erkannt haben, dass das Jungtier in Not war, konnte sofort gehandelt werden.
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