Fahrdienst zum Klimawaldpfad im Tiergarten während der Sommerferien
Während der bayerischen Sommerferien steht der Fahrdienst für Menschen mit Behinderung oder Hilfebedarf an drei Tagen pro Woche am Haupteingang des…
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Am Sonntag, 21. Juni 2026, feiert der Tiergarten Nürnberg ein besonderes Jubiläum: 40 Jahre Zoopädagogik. Zu diesem Anlass erwartet Besucherinnen und…
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Der Tiergarten der Stadt Nürnberg kann wieder Jungtiere bei den
Königspythons (Python regius) zeigen, die mit einer Länge von bis zu
1,4 m zu den kleinen Arten der Riesenschlangen zählen. Entgegen
den lebendgebärenden Boas sind alle Pythons eierlegend. In diesem
Jahr wurden die Eier am 12. Juli gelegt und - wie immer - vom
Weibchen „bebrütet“. Durch Körperzuckungen erreichen die Weibchen
eine Bruttemperatur, die bis zu 10 °C über der Umgebungstemperatur
liegen kann. Vom 5. bis 10. September sind dann die zehn,
sofort selbständigen Jungschlangen geschlüpft – einige mit sehr
markanter Zeichnung. Die relativ geringe Größe, das ruhige und friedfertige Wesen und die ansprechende Musterung machen diese Riesenschlangen zu
beliebten Terrarientieren.
Der Schreckliche Pfeilgiftfrosch (Phyllobates terribilis) der aufgrund
seiner auffallend gelben Farbe auch als Goldener Giftfrosch
bezeichnet wird, gilt als stark gefährdet. Umso mehr freuen sich die
Mitarbeiter des Tiergartens über den regelmäßigen Zuchterfolg. Wie
schon im Vorjahr blieben die Kaulquappen im Terrarium und erst die
Jungfrösche wurden zur weiteren Aufzucht in ein separates Terrarium
gesetzt.
Im der Terrarienhaltung verlieren selbst die stark giftigen Arten ihre
Gefährlichkeit, da über die veränderte Ernährung offensichtlich ein
wesentlicher Ausgangsstoff zur Herstellung des Giftes durch Bakterien
auf der Haut der Frösche fehlt.
Aktuelles Erstellt von Dr. Helmut Mägdefrau
