Nachwuchs bei den Luchsen im Tiergarten
Bei den Karpatenluchsen, einer Unterart des Eurasischen Luchses, im Tiergarten Nürnberg gibt es Nachwuchs: Weibchen Desari hat vor wenigen Wochen zwei…
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Ein Oktopus, der mühelos ein Schraubglas öffnet, Ameisen, die architektonische Meisterwerke vollbringen, oder Paviane, die flexibel auf kurzfristige…
Zum Internationalen Tag der biologischen Vielfalt lädt der Tiergarten Nürnberg am Sonntag, 24. Mai 2026, zu einem Artenschutztag ein. In Kurzvorträgen…
Tierische Elternrollen im Fokus: Zum Muttertag am Sonntag, 10. Mai, und zum Vatertag am Donnerstag, 14. Mai 2026, bietet der Tiergarten Nürnberg zwei…
Der Tiergarten der Stadt Nürnberg kann wieder Jungtiere bei den
Königspythons (Python regius) zeigen, die mit einer Länge von bis zu
1,4 m zu den kleinen Arten der Riesenschlangen zählen. Entgegen
den lebendgebärenden Boas sind alle Pythons eierlegend. In diesem
Jahr wurden die Eier am 12. Juli gelegt und - wie immer - vom
Weibchen „bebrütet“. Durch Körperzuckungen erreichen die Weibchen
eine Bruttemperatur, die bis zu 10 °C über der Umgebungstemperatur
liegen kann. Vom 5. bis 10. September sind dann die zehn,
sofort selbständigen Jungschlangen geschlüpft – einige mit sehr
markanter Zeichnung. Die relativ geringe Größe, das ruhige und friedfertige Wesen und die ansprechende Musterung machen diese Riesenschlangen zu
beliebten Terrarientieren.
Der Schreckliche Pfeilgiftfrosch (Phyllobates terribilis) der aufgrund
seiner auffallend gelben Farbe auch als Goldener Giftfrosch
bezeichnet wird, gilt als stark gefährdet. Umso mehr freuen sich die
Mitarbeiter des Tiergartens über den regelmäßigen Zuchterfolg. Wie
schon im Vorjahr blieben die Kaulquappen im Terrarium und erst die
Jungfrösche wurden zur weiteren Aufzucht in ein separates Terrarium
gesetzt.
Im der Terrarienhaltung verlieren selbst die stark giftigen Arten ihre
Gefährlichkeit, da über die veränderte Ernährung offensichtlich ein
wesentlicher Ausgangsstoff zur Herstellung des Giftes durch Bakterien
auf der Haut der Frösche fehlt.
Aktuelles Erstellt von Dr. Helmut Mägdefrau
