Neues Führungsangebot: Im Zootouren-Mobil den Tiergarten entdecken
Ab September 2026 gibt es eine ganz neue Möglichkeit, den Tiergarten der Stadt Nürnberg und seine Bewohner kennenzulernen: Auf einer Fahrt im…
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Der Verein Mobiles Kino e. V. gastiert auch in diesem Sommer wieder mit einem Open-Air-Programm im Tiergarten. In Nachbarschaft zu Steinbockanlage und…
Am Sonntag, 21. Juni 2026, feiert der Tiergarten Nürnberg ein besonderes Jubiläum: 40 Jahre Zoopädagogik. Zu diesem Anlass erwartet Besucherinnen und…
Zum Internationalen Tag der biologischen Vielfalt lädt der Tiergarten Nürnberg am Sonntag, 24. Mai 2026, zu einem Artenschutztag ein. In Kurzvorträgen…
Endlich ist es auch in Nürnberg warm genug für die in der afrikanischen Savanne beheimateten Zwergmungos. Im Tiergarten der Stadt Nürnberg sind die im Naturkundehaus untergebrachten Mangusten auf der Außenanlage zu sehen. Im Sommer 2012 gab es Nachwuchs bei den kleinen Raubtieren und es entstand eine gut funktionierende Gruppe. Auch aktuell sind seit gestern, Mittwoch, 24. April 2013, wieder drei Junge in der Wurfhöhle.
In der Natur gibt es bei den Zwergmangusten ein starkes Weibchen, das die bis zu 20 Mitglieder umfassende Gruppe anführt und in der Regel allein für den Nachwuchs sorgt. Während der Nachwuchs der unterlegenen Weibchen nicht durchkommt, kümmern sich diese Tiere sehr fürsorglich um die Jungen der Matriarchin und um kranke oder geschwächte Gruppenmitglieder. Die Tiere wärmen sich untereinander und versorgen Schwächere mit Futter.
Die Zwergmangusten leben häufig zusammen mit den Rotschnabeltokos, einer Vogelart. So auch im Tiergarten Nürnberg. Das Zusammenleben sowohl innerhalb der Mangustengruppe wie auch mit den Tokos ist spannend zu beobachten. Die britischen Ethnologin Anna Rasa, die 1984 das Sozialverhalten dieser faszinierenden Mungos beschrieben hat, entdeckte im Freiland, dass beide Tierarten von dieser Gemeinschaft profitieren. Nach Rasas Beobachtungen warnen die Tokos die kleinen Mungos vor Raubvögeln und im Gegenzug schrecken die am Boden jagenden Mungos für die Vögel nahrhafte Heuschrecken auf.
Zwergmungos sind Raubtiere und ernähren sich von Mäusen, Insekten, Spinnen und Skorpionen. Von den nahe Verwandten Erdmännchen und Fuchsmangusten sind sie nur bei genauerem Hinschauen zu unterscheiden. Beide Tierarten werden noch in diesem Jahr in den Tiergarten kommen. Bereits jetzt können Tierpatenschaft für
Erdmännchen übernommen werden.
Aktuelles Pressemitteilungen Tierbestand (Änderungen) Erstellt von Dr. Nicola Mögel
