Vortragsreihe im Tiergarten startet wieder
Wie trägt der Tiergarten zum Erhalt der gefährdeten Harpyie bei? Warum sind Nashörner immer stärker bedroht? Und welche Entwicklungsstrategien…
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Die Zootiere im Tiergarten der Stadt Nürnberg sind auch in den besonderen Zeiten von Corona gut versorgt. Durch die Schließung des Tiergartens bleiben zwar die Einnahmen durch die Besucherinnen und Besucher aus, doch die Tierversorgung ist davon nicht betroffen.
„Wir versorgen unsere Tiere wie immer“, so der stellvertretende zoologische Leiter des Tiergartens, Jörg Beckmann. „Teilweise haben wir auch Futter bevorratet, das ist vor allem Fisch.“ Der Tiergarten Nürnberg füttert seine Tiere mit hochwertigem Futter, oftmals aus eigener Herstellung. So erhalten zum Beispiel derzeit die Giraffen täglich frisches Laub und im Sommerhalbjahr kommt täglich frisches Gras vom tiergarteneigenen biozertifizierten landwirtschaftlichen Gut Mittelbüg in den Tiergarten.
Hochwertiges frisches Fleisch für die Raubtiere stammt unter anderem von Zootieren, die ohne Transportwege, angst- und stressfrei und tierschutzkonform zum Verfüttern getötet wurden. Im Jahr 2019 wurden im Tiergarten Nürnberg 21,6 Tonnen Fleisch verfüttert, davon stammten 4,5 Tonnen Fleisch von verfütterten Zootieren. In der Regel werden im Tiergarten aufgezogene Hirsche, Bisons, Antilopen, Zebus, Mähnenspringer, Schafe, Ziegen, Minipigs, Kaninchen oder Hühner verfütterttypo3/#_ftn1. Auch der Anfang April 2020 aus der Pferdeherde des Tennenloher Beweidungsprojekt genommene Przewalski-Hengst wurde im Tiergarten verfüttert.
Aktuelles Pressemitteilungen Erstellt von Nicola A. Mögel
