Nachwuchs bei den Luchsen im Tiergarten
Bei den Karpatenluchsen, einer Unterart des Eurasischen Luchses, im Tiergarten Nürnberg gibt es Nachwuchs: Weibchen Desari hat vor wenigen Wochen zwei…
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Ein Oktopus, der mühelos ein Schraubglas öffnet, Ameisen, die architektonische Meisterwerke vollbringen, oder Paviane, die flexibel auf kurzfristige…
Zum Internationalen Tag der biologischen Vielfalt lädt der Tiergarten Nürnberg am Sonntag, 24. Mai 2026, zu einem Artenschutztag ein. In Kurzvorträgen…
Tierische Elternrollen im Fokus: Zum Muttertag am Sonntag, 10. Mai, und zum Vatertag am Donnerstag, 14. Mai 2026, bietet der Tiergarten Nürnberg zwei…
Im Tiergartenvortrag am Donnerstag, 12. Oktober 2017, um 19.30 Uhr im Naturkundehaus des Tiergartens berichtet Prof. Dr. Gerhard Haszprunar über moderne Bestimmungsmöglichkeiten von Tierarten. Dabei beschreibt Prof. Haszprunar, Direktor der Zoologischen Staatssammlung München, die taxonomische Methode des DNA-Barcodings zur Artenbestimmung anhand der DNA-Sequenz eines Markergens. Der Eintritt zum Vortrag ist frei.
Vielfach stoßen klassische Methoden bei der Artbestimmung an Kapazitätsgrenzen. Eier, Larven oder Reste sind meist überhaupt nicht zu determinieren. Aus der Genetik ist bekannt, dass eine spezielle Gen-Sequenz für die Artbestimmung geeignet ist. Sie ist heute der globale Standard-Marker für Tiere. Ein Vorteil gegenüber klassischen Bestimmungsmethoden ist dabei die Anwendbarkeit auf alle Tiergruppen und Lebensstadien.
Die Zoologische Staatssammlung München hat in den letzten acht Jahren etwa 20 000 einheimische Arten „gebarcoded“, das heißt in die globale Referenz-Datenbank eingebracht. Viele Gruppen haben bereits Anwendungsreife erreicht: zum Beispiel für Monitoring, Lebensmittelkontrolle, Schädlingsbekämpfung oder Forensik.
Aktuelles Pressemitteilungen Erstellt von Nicola A. Mögel
