Löwenjungtier wegen schwerer Verletzung leider eingeschläfert
Wegen einer schweren Verletzung musste der Tiergarten Nürnberg am 8. Juli 2026 leider eines seiner vier Löwenjungtiere einschläfern.
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Im Tiergarten der Stadt Nürnberg kamen am 26. November 2019 drei Mähnenwölfe zur Welt. Ihre ersten Lebenswochen verbrachten die Jungtiere vor allem im Stall. Seit einiger Zeit sind die Jungtiere gelegentlich auf der Anlage zu sehen.
Die Elterntiere kamen am 2. Dezember 2015 als etwa Einjährige nach Nürnberg. Das Männchen „Chaco“ stammt aus dem polnischen Zoo Gdansk, das Weibchen „Mesue“ aus dem tschechischen Zoo Hodonin. Die diesjährigen Jungtiere, deren Geschlecht noch nicht bekannt ist, sind der zweite Nachwuchs dieses Paares, der herangewachsen ist. Im Gegensatz zum Wolf sind die Mähnenwölfe, eine Wildhundart, überwiegend Einzelgänger. Meist kommen sie nur zur Fortpflanzungszeit zu Paaren zusammen, wobei der Rüde bei der Aufzucht hilft.
Die im natürlichen Bestand von der Weltnaturschutzunion (IUCN) als „potenziell gefährdet“ (nearly threatened) eingestuften Mähnenwölfe (Chrysocyon brachyurus) sind Raubtiere aus der Familie der Hundeartigen. Die in den Pampas, den Savannenlandschaften Südamerikas, lebenden Tiere ernähren sich je zur Hälfte von Pflanzen und Tieren.
Mit den auffällig langen Beine ist der Mähnenwolf sehr gut an seinen bevorzugten Lebensraum angepasst. Im hohen Gras der Savanne behält er so stets den Überblick. Mähnenwölfe sind Passgänger, das heißt die rechten beziehungsweise linken Beine werden gleichzeitig fortbewegt. So entsteht der charakteristische, schaukelnde Gang.
Tierbestand (Änderungen) Aktuelles Pressemitteilungen Erstellt von Nicola A. Mögel
