Übernachtungen im Blauen Salon
Die Tropen bei Nacht erleben und anschließend zwischen Delfinen, Seelöwen, Seekühen und Fischen übernachten: Das ist ab Oktober 2026 wieder im…
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Im Dunkeln über den Klimawaldpfad im Tiergarten Nürnberg wandeln und mit etwas Glück den Ring des Saturn sehen: Das könnte bei guten Wetterbedingungen…
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Durch den blattartig verbreiterten Körper sehen die Wandelnden Blätter einem Laubblatt täuschend ähnlich. Diese Tarnung wird auch als Mimese (=Nachahmung) bezeichnet und dient den Insekten als Schutz vor Fressfeinden. Um die Täuschung überzeugender zu machen, imitieren sie durch schaukelnde Bewegungen ein Blatt, das sich im Wind bewegt.
Die Weibchen ähneln auf Grund ihrer Körperform und den laubblattartigen
Deckflügeln, Blättern noch stärker, als die Männchen. Diese besitzen kurze
Vorderflügel und voll entwickelte Hinterflügel, die es ihnen im Gegensatz
zu den flugunfähigen Weibchen ermöglichen, kurze Strecken zu fliegen.
| Wissenschaftl. Name | Phyllium giganteum |
|---|---|
| Ordnung | Gespensterschrecken |
| Familie | Phylliidae |
| Größe | ♀ bis zu 10 cm, ♂ deutlich kleiner |
| Gewicht | wenige Gramm |
| Fortpflanzung | Fähigkeit zur Parthenogenese (=eingeschlechtliche Fortpflanzung), 90 - 200 Eier |
| Verbreitung | Neuguinea, Südostasien |
| Lebensraum | Tropische Wälder |
| Nahrung | Blätter |
| Bestand | gesichert |
| Lebensdauer | einige Monate |
