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Aktuelles aus dem Tiergarten

„Raststätte Nürnberg“ von Claus Bury im Tiergarten

Die Skulptur „Raststätte Nürnberg“ des Kunstprofessors und Bild-hauers Claus Bury ist im Tiergarten der Stadt Nürnberg angekommen. Bei der Vorstellung des großformatigen Kunstwerks am Donnerstag, 11. November 2010, äußerte sich Bury erfreut darüber, dass sein „Werk im Tiergarten einen idealen Standort gefunden hat, wo es vielen Menschen zugänglich ist und dennoch in einem vor Vandalismus geschützten Bereich steht.“ Die Skulptur zog dank der finanziellen Unterstützung der Sparkasse Nürnberg vom Klarissenplatz vor dem Neuen Museum in den Tiergarten um. Dr. Angelika Nollert, Direktorin des Neuen Museums, konnte erleichtert durchatmen, als wenige Tage vor dem unabwendbaren Abbau der Skulptur am 13. Juni 2010 die Zusage der Sparkasse eintraf und so das Werk von Claus Bury bewahrt werden konnte.

Für Dr. Michael Kläver, Direktor Kommunikation und Marketing der Sparkasse Nürnberg, ist der Transfer der Raststätte von der Innenstadt an den Schmausenbuck eine gelungene Synergie: „Die Sparkasse ist treue Förderin der Kunst und des Tiergartens in Nürnberg und kann mit diesem Projekt beiden Gutes tun.

Prof. Bury, der in Frankfurt am Main zu Hause ist, hat seit 2003 einen Lehrstuhl für Bildhauerei an der Akademie der Bildenden Künste in Nürnberg inne. Bürgermeister Horst Förther begrüßte die jahrelange gute Zusammenarbeit zwischen dem Tiergarten Nürnberg und der benachbarten Akademie. „Ein großes, begehbares Kunstwerk wie die Raststätte passt gut in den Tiergarten. Die Besucher können so ein Naturerlebnis und Kunst genießen,“ findet Bürgermeister Förther.

Die architektonische Skulptur in der Größe eines Lastwagens war Bestandteil der Bury-Ausstellung „Maßstabssprünge“, die im Frühjahr 2010 im Neuen Museum in Nürnberg zu sehen war und alle Facetten des künstlerischen Schaffens Burys zeigte. Für Tiergartendirektor Dr. Dag Encke steht Kunst in keinerlei Gegensatz zu gelungener Landschaftsarchitektur.

„Denn“, so Encke, „Kunst kann durch künstlerische Integration die Landschaft betonen, den Blick auf und in die Landschaft verändern und beeinflussen und damit das Bewusstsein für die Vielfalt der Perspektiven, aus denen man Naturräume wahrnehmen kann, schärfen.“