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Tiere von A-Z

Bartgeier

(engl: Bearded Vulture)

Schminkkasten der Natur

Das Gefieder setzt sich aus neuen und alten Federn zusammen. Die frischen Federn des Bartgeiers sind weiß, die älteren haben sich im Laufe der Zeit rostrot verfärbt. Dieser Farbwechsel entsteht durch "Baden" in rosthaltiger Erde.

Knochenbrecher

Neben Aas und Kleintieren ernähren sich die Bartgeier vorwiegend von Knochen bis 30 cm Länge, die er im Ganzen schluckt. Will er speziell an das Knochenmark gelangen, müssen große Knochen zerschmettert werden. Dazu lässt sie der Bartgeier aus luftiger Höhe auf Felsen fallen.

Bartgeier
Verbreitungsgebiet: Bartgeier
Verbreitungsgebiet: Bartgeier
Wissenschaftl. Name Gypaetus barbatus
Ordnung Greifvögel
Familie Habichtartige
Größe bis 115 cm
Gewicht bis 7 kg
Fortpflanzung 2 Eier, Brutdauer 55-58 Tage, nur das kräftigere Jungtier überlebt
Verbreitung Europa, Afrika, Südasien
Lebensraum Gebirge
Nahrung Aas, Knochen
Bestand nahezu ausgerottet, z.Zt. Wiederansiedlung

Aktuelles

Tiergarten bereitet Bartgeier-Auswilderung vor

Das für diesen Sommer bereits lang geplante, gemeinschaftliche Auswilderungsprojekt für Bartgeier in Bayern vom Tiergarten der Stadt Nürnberg, dem LBV (Landesbund für Vogelschutz) und dem Nationalpark Berchtesgaden geht in die letzte Runde. Bereits vor einigen Tagen kamen zwei junge Bartgeier aus dem Centro de Cría de Quebrantahuesos "Guadalentín" in Cazorla (Spanien) nach Nürnberg. Derzeit befinden sich die Tiere in der Quarantänestation des Tiergartens auf Gut Mittelbüg und lernen sich am sogenannten Schmusegitter kennen. Am heutigen Mittwoch, 9. Juni 2021, wurden die jungen Bartgeier von einem Team aus Expertinnen und Experten auf ihre morgige Auswilderung vorbereitet.

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Auswilderungsprojekt für Bartgeier

Bei den vom Landesbund für Vogelschutz (LBV) für den Frühsommer geplanten Auswilderungen junger Bartgeier im Nationalpark Berchtesgaden wird im ersten Projektjahr kein fränkischer Jungvogel dabei sein. Obwohl das erfahrene Brutpaar aus dem Tiergarten der Stadt Nürnberg Anfang Januar zwei Eier gelegt hatte, ist kein Jungvogel geschlüpft. „Ein Bartgeier-Ei ist während der Brut zerbrochen, das andere war zwar befruchtet, der Embryo ist aber vor dem Schlupf abgestorben. Das ist natürlich sehr schade für das Auswilderungsprojekt, doch das ist in der Natur und in der Vogelwelt kein völlig ungewöhnliches Ereignis“, erklärt Jörg Beckmann, stellvertretender Direktor und Biologischer Leiter des Tiergartens Nürnberg.

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Auswilderungsprojekt: Nürnberger Bartgeier brüten

Im kommenden Mai wird der bayerische Naturschutzverband „Landesbund für Vogelschutz“ (LBV) in Zusammenarbeit mit dem Nationalpark Berchtesgaden zum ersten Mal drei junge Bartgeier auswildern. Die Wahrscheinlichkeit, dass dabei auch ein Jungvogel aus dem Tiergarten der Stadt Nürnberg stammen könnte, ist nun weiter gestiegen. Das Nürnberger Bartgeier-Paar hat vor kurzem mit der Brut begonnen, nachdem das Weibchen zwei Eier gelegt hatte. „Wir freuen uns sehr darüber, dass das Nürnberger Paar mit dem Brüten begonnen hat. Ein weiterer Schritt hin zu einem jungen fränkischen Bartgeier in den bayerischen Alpen ist somit getan“, sagt der LBV-Vorsitzende Dr. Norbert Schäffer.

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Bartgeierprojekt: Die Balz hat begonnen

In einem Gemeinschaftsprojekt von LBV, EEP, Nationalpark Berchtesgaden und dem Tiergarten der Stadt Nürnberg werden im Mai 2021 zum ersten Mal drei junge Bartgeier auswildern. Über 100 Jahre nach seiner Ausrottung soll dem größten Greifvogel Mitteleuropas so auch die Rückkehr nach Deutschland ermöglicht werden. Der bayerische Naturschutzverband LBV möchte die Erfolgsgeschichte der Wiederansiedelung des majestätischen Vogels in Westeuropa in den kommenden Jahren auch im östlichen Alpenraum fortschreiben. Die Vorbereitungen für die Auswilderung sind bereits angelaufen.

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Junger Bartgeier

Am 9. April 2017 ist im Tiergarten der Stadt Nürnberg wieder ein Bartgeier geschlüpft. Damit haben die Geier ihre neue Voliere offensichtlich hervorragend angenommen und auch die Vergesellschaftung mit den Alpenkrähen und Tannenhähern ist kein Problem.

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