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Tiere von A-Z

Hirscheber

(engl: Babirusa)

Ganz besondere Zähne
Männliche Hirscheber haben lange Hauer. Diese wachsen durch die Rüsseldecke gerade nach oben und bilden dann einen Bogen.
Die Hauer sind porös und brüchig und verhindern das schweinetypische Wühlen. Weibliche Tiere haben nur kurze Eckzähne.

Ganz besondere Schweine
Mit ihrem kompakten, walzenförmigen Körper können Hirscheber schnell durch das dichte Unterholz schlüpfen. Dabei legen sie Trampelpfade an, die auch von kleineren Arten genutzt werden.
Im Süden Sulawesis findet man fast 40.000 Jahre alte Höhlenzeichnungen, die Hirscheber darstellen.

Hirscheber, Foto: Tiergarten Nürnberg
© Peter Dollinger, www.zootier-lexikon.org
© Peter Dollinger, www.zootier-lexikon.org
Wissenschaftl. Name Babyrousa babyrussa
Ordnung Paarhufer
Familie Schweine
Größe ♂ 65 bis 80 cm, ♀ ein Drittel kleiner
Gewicht bis 100 kg
Fortpflanzung Tragzeit ca. 5 Monate, meist 1-3 Jungtier
Verbreitung Sulawesi (Indonesien)
Lebensraum Tropischer Regenwald
Nahrung Blätter, Knospen, Laub, Nüsse, Kleintiere (Insekten, Reptilien, Vögel, Säuger)
Bestand gefährdet

Aktuelles

Hirscheberpaar im Tiergarten gestorben

Im Tiergarten der Stadt Nürnberg ist das seit Oktober 2019 gehaltene Hirscheberpärchen (Babyrousa babyrussa) gestorben. Die beiden Tiere waren an einer bakteriellen Infektion, einer Pasteurellose, erkrankt. In seinem pathologischen Befund bezeichnet das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit in Erlangen die Folgen der Infektion mit dem Bakterium Pasteurella multocida als Todesursache für das am 28. Juli gestorbene Männchen Tolo und das am 31. Juli 2020 gestorbene Weibchen Nambo. Das Weibchen war trächtig mit Zwillingen.

 

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