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Tiere von A-Z

Kulan

(engl: Kulan)

Halb und Halb

Er ist eine Unterart des asiatischen Halbesels. Halbesel sind Übergangsformen zwischen Pferd und Esel. Ihr Laut ist eine Mischung aus pferdeartigen Wiehern und Eselsgeschrei. Die scheuen Tiere sind äußerst genügsam. Sie kommen deshalb gut
mit dem knappen Nahrungsangebot ihres Lebensraumes zurecht.

Männlicher Beschützerinstinkt

Kulane leben in kleinen Familienherden von bis zu 20 Tieren. Meist sind dies wandernde Stutengruppen, an deren Spitze ein territorialer Leithengst steht. Dieser verteidigt seinen Harem bei Gefahr und Konkurrenz. Hufe und Zähne dienen ihm da-
bei als Waffen.

Kulan
Verbreitungsgebiet: Kulan
Verbreitungsgebiet: Kulan
Wissenschaftl. Name Equus hemonius kulan
Ordnung Unpaarhufer
Familie Pferde
Größe Schulterhöhe 1,2-1,5 m
Gewicht 200-300 kg
Fortpflanzung Tragzeit ca. 11 Monate, 1 Jungtier
Verbreitung Asien
Lebensraum Felswüsten, Halbwüsten
Nahrung Gräser, Zweige, Rinde
Bestand gefährdet

Aktuelles

Tiergarten unterstützt Auswilderung von Wildeseln

Seit einigen Tagen leben wieder Kulane in der zentralkasachischen Steppe. Die ersten Wildesel kamen durch ein Wiederansiedlungsprojekt, das der Tiergarten der Stadt Nürnberg wesentlich unterstützt, in die Eingewöhnungsgehege. Am 24. Oktober 2017 wurden die ersten neun Tiere in das staatliche Naturreservat Altyn Dala gebracht. Zuvor waren die Kulane 1 200 Kilometer weit mit dem Helikopter vom Nationalpark „Altyn Emel“ im Südwesten des Landes nach Zentralkasachstan geflogen worden. Im kommenden Frühjahr werden die Tiere in die Weiten der Steppe entlassen. Ziel dieses mehrjährigen Projekts ist die Vervollständigung des Steppenökosystems durch große Pflanzenfresser, wie sie einst hier gelebt haben.

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