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Pressemitteilungen

19. Ausgabe der Tiergartenzeitung erschienen

Am Dienstag, 12. November 2019, ist die 19. Ausgabe der Tiergartenzeitung als Beilage der Nürnberger Nachrichten und der Nürnberger Zeitung erschienen. Inhaltlich widmet sich die vom Verein der Tiergartenfreunde Nürnberg e.V. und dem Tiergarten der Stadt Nürnberg herausgegebene Zeitung in ihrer Novemberausgabe unter anderem der Kunst im Tiergarten.

Im Editorial nimmt Nicola A. Mögel, Referentin für Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit, Bezug auf das Kunstthema und stellt einen Zusammenhang zum Artenschutz her. „Denn als oberstes Ziel ist der Artenschutz eine Art Lackmustest für den Erfolg aller unserer Aufgabengebiete im Tiergarten Nürnberg. Ob Bildung, Forschung oder Unterhaltung, überall ist es der Artenschutz, der zählt. Übrigens: Ein mit Artenschutz gewürztes kulinarisches Erlebnis bietet die neue Veranstaltungsreihe „Artenschutz für die Zukunft“ im Blauen Salon.

Und wie passt die Kunst im Zoo, die in dieser Ausgabe der Tiergartenzeitung breiten Raum einnimmt, zum hehren Ziel des Artenschutzes? Besonders im Sommer dieses Jahres war die Kunst ein Lockmittel. Die Ausstellung „Rroooaaarr!“ von Studierenden der Klasse Sailstorfer der Akademie der Bildenden Künste, war Besuchermagnet. Darunter waren Menschen, die erstmals erfahren haben, dass die Arbeit des Tiergartens weit über Entertainment hinausgeht. Während diese Ausstellung nun wieder weg ist, bietet der Tiergarten dauerhaft den öffentlichen Raum für Kunstwerke aus allen Epochen seit den 1950er Jahren. Erst im Oktober 2019 kaufte der Kulturausschuss des Stadtrats drei Skulpturen des Nürnberger Künstlers Christian Ruckdeschel. Eine weitere Aufwertung für den Tiergarten.

Ganz praktisch baut die Kunst auch Brücken. Die überall an den passenden Gehegen im Tiergarten verteilten Skulpturen von Gudrun Kunstmann sind zum Anfassen da. Es steht jedem frei, sich sein haptisches Bild der modellierten Tierart zu machen, auch mit eingeschränktem Sehvermögen. Sie wissen doch: nur was man kennt, zeigt Wirkung. Und für den Artenschutz ist uns fast jedes Mittel recht.“