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Nachwuchs bei den Mähnenwölfen

Es gibt wieder Nachwuchs bei den Mähnenwölfen (Chysocyon brachyurus) im Tiergarten der Stadt Nürnberg. Der männliche Welpe Nardi kam am 23. Februar 2021 zur Welt und ist jetzt regelmäßig mit seinen Eltern im Freigehege zu beobachten. Der Nachwuchs der beiden Elterntiere Chaco und Mesue aus dem Jahr 2019 – ein Männchen und zwei Weibchen – ging mittlerweile im Rahmen des Europäischen Zuchtprogramms an drei Zoos in England und Frankreich.

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Tiergarten engagiert sich für heimischen Artenschutz

Der Tiergarten der Stadt Nürnberg engagiert sich auch für einheimische bedrohte Tierarten. Seit Mai 2020 kooperiert er deshalb mit der AG Sumpfschildkröte, die wiederum eng mit dem Hessischen Umweltministerium sowie weiteren Zoos zusammenarbeitet. Während der Tiergarten im ersten Jahr als „Kinderstube“ für die einzige heimische Schildkrötenart Mitteleuropas fungierte, erhielt er nun zwei männliche Schildkröten. Mit diesen und den bereits im Tiergarten lebenden Weibchen plant der Zoo, selbst zu züchten und sich perspektivisch an der Auswilderung Europäischer Sumpfschildkröten zu beteiligen.

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Nachwuchssegen bei bedrohten Rotkopfschafen

Im Tiergarten der Stadt Nürnberg wuseln und purzeln derzeit ein Dutzend Lämmer der Rotkopfschafe durch das Gehege am Kinderzoo. In den letzten 20 Jahren wurden im Schnitt pro Jahr sieben Jungtiere geboren. Einen Nachwuchssegen wie im Jahr 2021 gab es in diesem Zeitraum nur in den Jahren 2007 und 2010. Zootierärztin Dr. Katrin Baumgartner, im Tiergarten auch zuständig für die Zucht seltener und bedrohter Haustierrassen, freut sich: „Solch ein Rekordergebnis tut dieser Tierart gut. Weltweit gibt es nur noch wenige hundert Tiere.“

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Tiergarten zeigt „neue Natur“ durch Klimawandel

Im Tiergarten der Stadt Nürnberg wird wieder gebaut. Im mittig gelegenen Teil des Tiergartens, der sogenannten Mittelspange, saniert der Tiergarten in den nächsten Jahren alle bestehenden Tieranlagen. Als tiergärtnerische Innovation wird versucht, alle sechs Gehege so untereinander zu verbinden, dass alle dort gehaltenen Tierarten in unterschiedlichsten Konstellationen alleine oder vergesellschaftet gehalten werden können. In einem ersten Schritt werden die vorhandenen Gehege der Rentiere, Wapitihirsche und Wisente zusammengefasst. Landschaftlich sind in den verschiedenen Gehegeabschnitten unterschiedliche Lebensraumtypen vorgesehen.

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Tiergarten beendet Haltung der Flachlandtapire

Der Tiergarten der Stadt Nürnberg gab am Mittwoch, 10. März 2021, den letzten in Nürnberg gehaltenen Flachlandtapir an den Zoo Schmiding in Österreich ab und beendet die Haltung dieser Tierart. Nachdem 2020 der seinerzeit älteste weibliche Flachlandtapir im Erhaltungszuchtprogramm (EEP) gestorben ist, ging nun das Männchen weg. In Schmiding lebt es zusammen mit einem jungen Weibchen in einer neugebauten Anlage.

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Nachwuchs bei den Somali-Wildeseln

In der Natur ist der Bestand des Somali-Wildesels (Equus africanus somalicus) vom Aussterben bedroht. Er zählt zu den seltensten Tieren weltweit, der Bestand nimmt weiter ab. Im Tiergarten der Stadt Nürnberg wird die Tierart seit Jahren erfolgreich gezüchtet. Der jüngste Nachwuchs kam am 1. Februar 2021 auf die Welt.

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Beschlagnahmter Wüstenluchs zieht um

Der von den zuständigen Behörden Mitte Januar 2021 in der Oberpfälzer Stadt Weiden beschlagnahmte Wüstenluchs (Caracal caracal) hat nach gut vierwöchiger Quarantäne am Donnerstag, 25. Februar 2021, die Außenstation des Tiergartens der Stadt Nürnberg verlassen. Am frühen Nachmittag erreichte er die Wildtier- und Artenschutzstation in Sachsenhagen (Landkreis Schaumburg/Niedersachsen). „Er war neugierig, als wir ihn ins Gehege gelassen haben. Dort untersuchte er erst einmal alles“, sagt Dr. Florian Brandes, Leiter der Auffangstation und Fachtierarzt für Wildtiere und Artenschutz.

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Neu im Tiergarten: Das Moschustier

Im Tiergarten der Stadt Nürnberg lebt seit dem 10. Dezember 2020 ein erstes Exemplar des Sibirischen Moschustiers (Moschus moschiferus). Das Männchen kam auf Empfehlung des EEP aus dem Zoo Leipzig nach Franken. Moschus, ist das nicht der sagenumwobene Duftstoff, der schweren Parfums ihren besonderen Duft verleiht? Tatsächlich werden Moschustiere seit Jahrtausenden gejagt, um den wertvollen Duftstoff in den Drüsen der männlichen Tiere zu erhalten.

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